Die wunderbare und wundersame Welt der Schallplatte. Sie begleitet uns schon unser Leben lang. Ist vieldiskutiert und wird noch lange bei uns sein, da sie schon einige Zeit lang eine Revitalisierung erfährt.
 
Von oben links nach rechts unten: Das berühmte Elgar-Konzert der großartigen Cellistin Jaqueline du Pré, vermutlich während einer Grippeepidemie aufgenommen. / Die Deutsche Grammophon bringt Avant Garde aus den Sixties. Die Musik klingt heute antiquiert – ich würde sogar sagen «nervig», ist aber ein Zeitdokument von der Suche nach neuen Klängen und auch eine Sammlung von hochmoderner Musik aus dem Studio für Elektonische Musik in Utrecht, die aber bereits ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat. / Ein Deutsches Requiem von Brahms in einer Karajan-Fassung. Da gibt's nichts zu rütteln. Karajan ist nun mal Karajan. / Ein Schweizer greift zu den Synthesizer-Tasten und spielt schweizer Folklore elektronisch. «Switched on Bach» von der Alp heißt dann «iischalte». / Der Soundtrack für Marvel's «Jessica Jones». Filmmusik frei nach Netflix. Dieser Sound ist modern. Gleicht klanglich durchwegs dem Klang in den Charts. Und hat viel Atmosphäre. / «Hair» aus den Sixties. Auf der Plattenhülle sieht man Bert Summer aus dem Musical-Ensemble. Zwar sang er in Woodstock, erschien aber nie im Film und auch nicht auf dem Soundtrack. / Brasilianischer geht's nicht mehr: Baden Powell's «Canto On Guitar». Nylon String Guitar, gehauchter Gesang und Capoeira-Trommeln zur Begleitung. Xango On Guitar. / Und zum Abschluß eine dicke Jazz-Anthologie in a Box.
 
 
Weil eine Fremd' ich bin, aus fernem Land und unbekannt mit dieses Bodens Bräuchen, verachten sie mich, sehn auf mich herab, und eine scheue Wilde bin ich ihnen, die Unterste, die Letzte aller Menschen, die ich die Erste war in meiner Heimat.
[Medea]
Franz Grillparzer | «Das goldene Vließ / 3. Teil – Medea»
https://www.projekt-gutenberg.org/grillprz/medea/medea13.html
 




Sankar spielt Tabla.
Musik aus Indien

Da bin ich aber ganz besonders stolz: 2012 brachte ich es tatsächlich zustande, daß das ganz erste Konzert an indischer Musik in Baden bei Wien stattfinden konnte. Aud diesem Grund wurde sogar das Kurkonzert abgesagt. Sankar Prosad Chowdhury (Tabla) und Pankaj Mishra (Sarangi) spielten im bis zum letzten Platz belegten Haus der Kunst. Hier auch mit dem Videoklip vom ersten Teil des Konzerts.

EMS06 – Musik aus Indien

 




Sellout

So geht das nicht weiter. Es hat soo viele Sachen, die sich über die Jahrzehnte angesammelt haben. Es wird Zeit, sich von einigen Artifakten zu trennen. Darum habe ich mich zum großen Ausverkauf entschlossen. Ich behaupte, es hat einiges, das durchwegs gerechtfertigt ist in seiner neuen Heimat eine gute Figur machen wird. Get them while they're hot!

EMS – Sellout

 



Wichtige Notizen.
Erdacht und festgehalten

Rundumadum von allem, was man tut, hat es soviel, was erwähnenswert ist, beschreibenswert, hörenswert. Man kann sich was Gescheites zu allem denken, wenn man sich die Zeit dafür nimmt. Das Reflektieren ist eine wunderbare Muse. So habe ich – um die Zeit mental unbeschadet zu überstehen – die Eventsitzungen und Websitzungen an der HGK in meinen zum Teil gezeichneten Protokollen festgehalten. Aber hier geht es um digitale Musik, Schallplatten, Frank Zappa, you name it.

EMS – Notes

 




Beweglicher Mond, bewegte
Häuser.
Houses In Motion

Nach 43 Jahren (auf «Remain in Light», fünfter Track. Erscheinungsjahr 1980) entdeckte ich die Talking Heads neu. Nachdem ich damals mit ganz einfachen Mitteln – einem Fostex X-15 – eine Coverversion auf Wienerisch von «Once in a Lifetime» verbrochen hatte und etwas später mit einem Tascam 4-Track eine Schlagerversion von «Heaven», nahm ich mir vor kurzem «Girlfried Is Better» vor, daraus wurde aber «Houses In Motion». Adaptiert und transformiert.

EMS – Houses in Motion

 
 
 

 
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