Eine Richard Budischowsky Glasvase. Was für eine Welt. Eine Welt, wie er sie war. Er konnte nie wirklich seine Ansprüche an das Leben im Einklang mit der «realen» Welt bringen. Damit fristete er ein Randdasein, obwohl er ein begnadeter Künstler war. Das Betrachten seiner Werke bleibt eine nicht zu unterschätzende Inspiration.
 
 
Weil eine Fremd' ich bin, aus fernem Land und unbekannt mit dieses Bodens Bräuchen, verachten sie mich, sehn auf mich herab, und eine scheue Wilde bin ich ihnen, die Unterste, die Letzte aller Menschen, die ich die Erste war in meiner Heimat.
[Medea]
Franz Grillparzer | «Das goldene Vließ / 3. Teil – Medea»
https://www.projekt-gutenberg.org/grillprz/medea/medea13.html
 




Sankar spielt Tabla.
Musik aus Indien

Da bin ich aber ganz besonders stolz: 2012 brachte ich es tatsächlich zustande, daß das ganz erste Konzert an indischer Musik in Baden bei Wien stattfinden konnte. Aud diesem Grund wurde sogar das Kurkonzert abgesagt. Sankar Prosad Chowdhury (Tabla) und Pankaj Mishra (Sarangi) spielten im bis zum letzten Platz belegten Haus der Kunst. Hier auch mit dem Videoklip vom ersten Teil des Konzerts.

EMS06 – Musik aus Indien

 




Sellout

So geht das nicht weiter. Es hat soo viele Sachen, die sich über die Jahrzehnte angesammelt haben. Es wird Zeit, sich von einigen Artifakten zu trennen. Darum habe ich mich zum großen Ausverkauf entschlossen. Ich behaupte, es hat einiges, das durchwegs gerechtfertigt ist in seiner neuen Heimat eine gute Figur machen wird. Get them while they're hot!

EMS – Sellout

 



Der Textiltisch.
Second Skin

Es kann, muß aber nicht von der Stange sein. Es kann, muß aber nicht teuer sein. Der Frack ist eine steife Angelegenheit, so ziemlich alles andere nicht. Oder so (mein Wahlspruch: «Oder so.»). Blicke ich zurück auf die sechzig Jahre plus an Garderobe, muß ich sagen: Ich habe nie einen Designer gebraucht.

Die schöne Kunst der Verkleidung.

 




Beweglicher Mond, bewegte
Häuser.
Houses In Motion

Nach 43 Jahren (auf «Remain in Light», fünfter Track. Erscheinungsjahr 1980) entdeckte ich die Talking Heads neu. Nachdem ich damals mit ganz einfachen Mitteln – einem Fostex X-15 – eine Coverversion auf Wienerisch von «Once in a Lifetime» verbrochen hatte und etwas später mit einem Tascam 4-Track eine Schlagerversion von «Heaven», nahm ich mir vor kurzem «Girlfried Is Better» vor, daraus wurde aber «Houses In Motion». Adaptiert und transformiert.

EMS – Houses in Motion

 
 
 

 
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