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In allen Tonstudios, in den großen, die sich etabliert nennen, in den klassischen und modern (oh, digital ---) eingerichteten, in den etwas abschätzig so benannten Homerecording Studios, findet man alle Klassen der Mikrophonie, von den ganz günstigen bis hin zu den vergoldeten Knochen für jede Art von Goldkehlchen. Auch mir ist das Mikrophon ein Kultobjekt geworden, weil ich das Meiste, was ich zur späteren Wiedergabe erwirke, aus der Quelle eines Mikrophons hervorhole. Das Mikrophon ist die magische Karte zwischen erlebter Musik und wiedergegebener Musik geworden. Magisch ist diese Karte! Und hat oft noch seinen Preis.
 

Mikrophonauswahl
Max Kircher MK-U47
U47 in aller wiener Bescheidenheit.
Max Kircher MK-U47
Und weiter geht die Suche nach dem idealen Gesangsmikrophon. Und weiterhin liegt die Flügelspannweite des Originals jenseits des Käfigs meines bescheidenen Zoos. Es bleibt beim Marabu und beim Pelikan.
  Friede seiner kreativen Seele, er hat anscheinend ein gutes Gedächtnis hinterlassen, der Max Kircher aus Wien. Anscheinend ist sein Neumann TLM 167 auf "Neumann U67" Upgade Kit legendär.
  Unter anderem hat es noch hier und dort ein fertig gebautes Max Kircher MK-U47 – so auch zu Weihnachten – im Reverb. Was mich dazu veranlaßt hat, ein solches zu erstehen. Es ist für mich noch etwas zu früh, allzu viel zu diesem Mik zu sagen. Ich stelle fest, daß meine Ohren manchmal was taugen und manchmal nicht. Und das scheint von der seelischen Verfassung abzuhängen. Die Klarheit der Wahrnehmung und damit des Hörens sucht sich auch seine Sternstunden aus, die meinige für das Max Kircher gab es noch nicht. Aber schon allein zum Anschauen ist es ein Gedicht.
Neumann TLM127
Neumann TLM127.
Neumann U87ai
Neumann U87ai: Seit etwa 30 Jahren bei mir im Studio.
Neumann U87ai und TLM127
Neumann U87ai: das Mikropon der Sprecher und Synchronsprecher. Das Mikrophon für alles. Gleich wie das BLUE ein Mikropon, das alles hört. Damit auch Stefan Fraunbergers Kontrabaß oder Sankars Tablas.
  Da gibt es nicht viel zu rütteln und zu sagen. Es braucht seine 48V Phantomspeisung und das wär's, die Charakteristiken lassen sich am Mik selber einstellen. Vielleicht ein wenig spitz, verglichen mit einem AGK hat es messerschafte Bügelfalten.
  Vor nicht allzulanger Zeit gab es noch ein Neumann TLM127. Es hatte etwas "Flugrost" dran (ich glaube, so nennt man das). Also frage ich einen Metallwerkstattleiter nach einem Befund. Ja, dieser würde sich schon noch verbreiten, aber vermutlich würde ich das nicht mehr erleben. Ok. Ein Neumann mit Baß, braucht ein bißchen Vorsicht in der Hinsicht.
Blue Neumann-RFT-Style Bottle Mic
Das von Blue nachgebaute Neumann-RFT-Style "Bottle" Mikrophon.
Blue Neumann-RFT-Style Bottle Mic
Das edle Blue-Netzteil.
Blue Neumann-RFT-Style Bottle Mic
Hier handelt es sich um ein handgemachtes, altes europäisches Mikrophon, das von der Firma BLUE (Baltic Latvian Universal Electronics) im Jahre 1999 völlig restauiert, bzw. neu gebaut wurde, so wie ich gelesen habe, als Vorzeigemikrophon für Messen. Damit gab man sich an diesem weltweiten Einzelstück in jeder Hinsicht alle Mühe auf Topqualität.
  Die Kapsel entspricht vermutlich der derzeitig für das neue BLUE Bottle (oder dem BLUE Rocket Stage) erhältlichen B6-Kapsel.
  Schon das Aufstarten des PSUs mit der Aufwärmzeit versetzt einen in Spannung: Es herrscht Funkstille, bis die Röhren soweit warm sind und damit das Netzteil freigeben. Erst dann nimmt das Mikrophon die Töne wahr und gibt sie weiter. Und zwar alles. Und alles, bis auch entferntes Surren oder Vogelgezwitscher klingt edel und hochaufgelöst. Ein Mikrophon mit der Kraft eines Ninjas und der Auflösung einer Hasselbladoptik. Als hätte man Dionne Warwick zu Besuch und man stellt sein bestes Mik auf.
  Besonderes Augenmerk kann man effektiv dem Netzteil allein widmen: Um die Röhren zu schonen, hat es eine mehrstufige Aufwärmphase. Nach dem Einschalten des PSUs kann man über die Anzeigen das Aufwärmen von Heater und Plate verfolgen, bis es dann mit dem Aufleuchten der Bereitschaftslampe seinen Dienst antritt. Weiters hat es eine Anhebung (bzw. Absenkung) von 4dB direkt am Netzteil, was schon einmal dem Preamp jede Menge Input liefert.
Oktava / RTT MKL-101 und Netzteil.
Oktava / RTT MKL-101 und Netzteil.
 
Oktava / RTT MKL-101
Groß, wuchtig und schön: Das Oktava / RTT MKL-101.
  Eine Re-Kreation der russichen Oktava aus der RTT-Gruppe der Mikrophone (Russian Transducer Technology). Im Innenleben eine russiche RFT EF12 Röhre, die laut Hersteller die urspüngliche Telefunken EF12 übertrifft.
  Auch hier: Die Möglichkeiten dieses Miks wurden von mir noch nicht allzu intensiv erforscht. Die Wiedergabe von Perkussion hat aber schon mal sehr schöne Ergebnisse gezeigt.
Fox Audio Research nachempfundenes ELA M251
Das von Fox Audio Research nachempfundene ELA M251.
Das Netzteil für das Fox ELA M251.
Das Fox-Netzteil.
Fox Audio Research Custom ELA M251
Ich weiß gar nicht so viel über dieses Mic und es ist auch nicht so lange im Sortiment. Es war um die Weihnachtszeit im eBay aufgetaucht. Fox Audio Research beschäftigt sich mit dem Thema: "Wie können wir aus einem mittelmäßigen Mikrophon ein furchtbar tolles machen, wenn wir ein paar Komponenten auswechseln, nachmessen und noch ein paar Optimierungen anbringen?" Was sie anscheinenend mit besten Ergebnissen zur Ausführung bringen.
 
http://www.foxaudioresearch.ca
 
Das hier verwendet andscheinend den Korpus eines alten Telefunken ELA M251 und trägt sogar den Telefunken Badge. In sich sind eine Pelusokapsel montiert und dazu eine vintage GE 5-Star Röhre.
  Bisher konnte ich den Klang des Mics als sehr klar empfinden. Die einzigen Anwendungen, die es fand war, waren für eine Baßsaxophonaufnahme und die Tracks sitzen praktisch unbearbeitet in aller Wöhle im Mix und für eine sprachlich-gesangliche Nachbearbeitung. Ich hatte dem eigentlichen Charakter des Mikrophons nicht allzuviel Beachtung geschenkt, war aber beim Abhören immer wieder überrascht darüber, wie wenig ich machen mußte, um einen Ausgleich zu den restlichen Tracks zu erreichen. Was für eine bestechende Klarheit spricht.
Aiwa VM17
Aiwa VM17.
Bogen Acousta-Master
Bogen Acousta-Master.
Aiwa VM17
Die Japaner waren schon immer gut im Kopieren. Also habe sie sich auch das RCA DX77 vorgenommen. Was mich angeht, bin ich knapp an einem echten vorbeigeschlittert und habe mich dann doch für den japanischen Klon entschieden (weil auch günstiger). Und zwar für die matte Broadcast-Version.
  Das ist hier ein typischer Fall für den Cloudlifter. Da kann ich gut die Verstärkung herausholen, die dieser für Bändchenmikrophone anbietet und das funktioniert bestens.
  Ob Sinatra oder Joplin, Ray Charles (vor allem) oder Mamas und Papas, alle habe sie ins RCA DX77 gesungen. Auch mit dem japanischen Klon läßt sich ein sehr sanfter Vintageton herausholen. Was mich angeht, eventuell mit einem kleinen Trick. Als erstes verstärke ich mit einem völlig neutralen Preamp, in diesem Fall den Audio Upgrades Reference Microphone Preamp, aktiviere die für Bändchenmikrophone verbotene Phantomspeisung und schalte den Cloudlifter dazwischen, der die 48 Volt gebraucht, nicht weiterleitet und damit für die Ribbons ungefährlich ist, aber eine + 25 dB Verstärkung addiert. Danach geht das ganze in einen alten Bogen Acousta-Master Preamp, dessen Eingangs-XLRs männlich sind, also noch vorher einen Genderchanger brauchen, mache ein paar Anpassungen am beischeidenen graphischen EQ und lege ein wenig (ja nicht zuviel) Kompression dazu. Und fertig ist ein Into-the-Face-Vintage-Sound.
Stellar CM-1
Mein erstes Mikrophon, das ein externes Netzteil hatte und eine Röhre noch dazu: Das Stellar CM-1 mit einer Peluso-Kapsel.
Stellar CM-1
Nachdem ich zwei Altec Lansing 589Bs über Evilbay gekauft hatte, ich ließ mich verführen vom "make your recordings sound like a record". Diese Kauf hatte ich nie bereut, denn die Altecs sind troz ihres Alters recht knackige Geräte, deren Charakter über einen eingestöpselten Vorverstärker definiert wird. Es handelte sich dabei um eine kleine US-Firma, die sich auf Filmsoundtracks spezialisiert hatte, dabei einen kleine Krise hatte und deshalb etwas Equipment verkaufte. So tauchte dieses Stellar CM-1 bei mir auf.
  Inzwischen hat es ja auch sein Alter, sein Nachfahre heißt inzwischen CM-5.
  Verwendung fand es vor allem für eine Vokalaufnahme: Tunde Aladese, eine Sängerin aus Nigeria, die einen Nachmittag im Wavingtree Gardens Studio gastierte, wurde mit diesem Stellar aufgezeichnet. Zu ergänzen ist, daß anscheinend dieses Stellar mit einer Peluso-Kapsel versehen wurde. Ich verwende dieses Mikrophon "immer wieder mal": Es sticht nicht hervor als ein Mic mit eigenwilligem Charakter, spezialisiert sich aber als klanglich warm und angenehm, gerade eine weibliche Stimme wird weich und pleasant übertragen.
 
http://www.stellarmicdesign.com
Cascade DR-2S
Vier Bändchen, ein Mikrophon.
 
Cascade DR-2S
Ein Monster von einem Mikrophon, riesengroß. Steely Dan ist ein großer Cascade-Benutzer. Wenn man dieses Mic anhört, dann weiß man warum. Jede Stimme raucht, klingt nach Whiskey, ist wuchtig und kompakt. Stereo ausgelegt mit Breakout-Box. Verträgt keinen Cloudlifter. Und schon gar nicht Phantom-Power: Es hat vier Bändchen, zwei für jeden Kanal.
Schoeps CM 640
Schoeps CM 640.
Schoeps CM 640 Netzteil
Schoeps CM 640 Eigenbau-Netzteil für vier CM640er.
Schoeps CM 640
Mein Einstieg in die Welt der Schoepse. Generell Höchstqualität und auch die dazu passenden Höchstpreise. Also heißt es dann die Vintage-Ecke konsultieren im Evilbay und hoffentlich dort fündig werden. 2 CM 640er Röhrenmiks aus den Sechzigerjahren und ein Netzteil für vier. Die Tuchel-Kabel bei einem anderen Anbieter (Leo Schaal).
  O wie schön vom ersten Augenblick an! Ganz besonders für akustische Gitarre: Die Höhen sehr präsent ohne aufdringlich zu sein und dabei ein guter Baßanteil, wobei man doch mit dem Schalloch vorsichtig sein muß. Aber dann hat man einen guten, sehr sanften und doch mit guten Höhen versehenen Ton. Es gibt Leute, die schwören auf Schoeps für ihr Sarod ...
  Diese Miks fanden dann auch Gebrauch für die Streicher in einen Kleinorchester: Was für ein schöner, sanfter Klang!
Thiele M4
Thiele M4 mit externem Netzteil.
Thiele M4, unverbaut
Original mit Brummanschluß.
Thiele M4
Da hat aber die DDR am falschen Ort gespart: Obwohl es ein sehr gutes Mikrophon ist, oft als das U47 des kleinen Mannes betitelt, hat man im M4 (im Gegensatz zum M5) das Netzteil in den Mikrophonkörper eingebaut. Und? Es brummt und zwar kräftig. Zum Glück gibt es Techniker wie tubes!, die solche Mikrophone mit einem externen Nezteil versehen.
  Ich bin wohl nicht der einzige, der der Ästhetik dieses Mikrophons verfallen ist. Es sieht so gut nach Gute Alte Zeit und Steampunk aus, daß ich mir unbedingt eins zulegen mußte, zunächst ein unverbautes M4 und war natürlich schockiert über das massive Brummen. Und fand nie den Anlaß, es umbauen zu lassen. Dann entdeckte ich bei tubes! eins mit Netzteil, im gleichen blauen Farbton. Dann war mit dem NG M4 nix mehr mit Brummen. Das neue M4 mit dem externen Netzteil erwies sich als sehr feines Mikrohpon. Und wirklich fein. Es ist wirklich kein baßlastiges Mik und reagiert sauer auf eine allzulaute Eingabe. Wo hat es nun seine Aufgabe? In den feinen Tönen, würde ich sagen.
Mikrophonliste
Röhren
BeesNeez Jade
Blue Neumann-RFT-Style Bottle Mic
Fox Audio Research Custom ELA M251
Max Kircher MK-U47
RFT Gefell MV 201 (2 x)
RTT MKL-101 (Oktava)
Schoeps CM 640 (4x)
Stellar CM-1 mit Peluso-Kapsel
t.bone SCV 3000
 
 
Kondensator
Aiwa DM-14 Harp Mic
AKG C 444 L
AKG C 452 EB (2x)
AKG C 451 E (2x)
AKG C 460 B (4x)
AKG Perception 150 (6x)
AudioTechnica ATM11 (2x)
Calrec CM 656 C
Calrec 652 C (2x)
ElectroVoice BK-1 (2x)
ElectroVoice PL-20
Neumann U87ai
Neumann TLM 127
Neumann TLM 49
SE Electronics H1 (3x)
Sennheiser MD 419
Sennheiser MKH 416 P48
Sony ECM-56A (2x)
Shure SM89
Rycote SC_8 (2x)
Telefunken TD26 (2x)
Wunder Audio CM50 FET S
 
 
Dynamisch
AKG D 12
AKG D 22 (6x)
AKG D 409
AKG D 3500
Audix i5
Beyer M 100
Beyer M 101 N (G)
DAP PL-07
Fame MS-430 (2x)
IMG Stageline Overhead
Revox (no Label)
Sennheiser Blackfire 504
Sennheiser MD 441-U
Sennheiser MD 421-U-4
t.bone CD55 (3x)
t.bone EM-800 (2x)
 
 
Vintage
Electrovoice 911
Lafayette 99-4545
RCA Varacoustic MI-6203-C
Reslo VMC2
Ronette R510
RYSTL-MR
Stromberg Carlson MD-36 CS
Thiele M4 (2x)
 
 
Bändchen
Aiwa VM17
Cascade DR-2S
Groove Tubes Velo-8
Oktava ML52 oder Electro-Harmonix EH R1 (unbeschriftet)
Reslo RBZ/L
 
 
Grenzflächen
IMG Stageline ECM-304 BD
 
 
Lavalier
AKG C 417
Sennheiser MKE 2 R (2x)
Sennheiser MKE 40 R (2x)
 
 
Undefinierbar
NoName Lautsprecher auf Bassdrum Mic umgebaut
PAIA 9506 MS-Microphone
 
 
Vorverstärker
Audio Upgrades High Speed Microphone Preamp<br>
Forssell SMP-2b Discrete Class A JFET Microphone Preamplifier
Zwei wunderschöne blaue Preamps: Der Audio Upgrades und
der Forssell SMP-2b.
Forssell SMP-2b, Rückseite.
Forssell SMP-2b, Rückseite. Ein Eingang mit 48V Phantompower und einer ohne für Bändchenmikrophone.
Die zwei blauen Goldjungs. Männer für alle Jahreszeiten. Ich habe sie hier zusammengefaßt, weil sie zusammenhängen und beide blau sind und in der gleichen Liga spielen. Beide sind ultralineare Preamps, die vor allem eines nicht tun: Den Klang verändern. Sie sind reine Verstärker: What you send is what you get, nur lauter.
  Das Audio Upgrades hat eine 4000 Volt pro Mikrosekunde slew rate und damit eine ultraklare Transientenwiedergabe. So viel zur Technik, was das auch für einen User bedeuten mag, außer, daß ein jedes Mikrophon, das hier angeschlossen wird so verstärkt wird wie es klingt. Oft nehme ich das mit, wenn ich einen guten Preamp für Aufnahmen unterwegs brauche. Absolut empfehlenswert.
  Und das Forssell SMP-2b ist schon allen ein Gedicht zum Ansehen und zum Anfassen. Die abgestuften Regler sind vom Handling her edel. Und auch hier: What you send is what you get. Ein gutes Mik und ein Forssell und dann hat man's. Was noch hinzukommt sind zwei Anschlüsse, einer mit zuschaltbarem Phantompower und einer ohne für Ribbonmics.
Brenell Mark 5 M
Der Brenell Mark 5 M, ein Vorverstärker für Tonbänder aus den Sechzigern.
 
Brenell Mark 5 M
Brenell baute Tonbänder. Und die dazugehörigen Vorvertärker dazu. John Lennon hatte so ein Tonband, also hatte er auch so einen Preamp und nahm mit diesem Setup seine musikalischen Skizzen zuhause auf.
  Der Brenell ist nicht Jedermanns Cup of Tea. Und dann hat es noch diesen eigenartigen "1 7/8, 3 3/4, 7 1/2, 15"-Schalter, der anscheinend eine Art Kompression auslöst. Dafür erhält man einen sehr vintage Klingenden warmen Ton. Und macht seine Aufnahmen für "Ready, Steady, Go" parat.
Demeter VTMP-2a
Biologisch? Dynamisch? Sicher Dynamisch: der Demeter VTMP-2a.
 
Demeter VTMP-2a
Jensen JT-13K6C Inputtransformer, polypropylene Kondensatoren and Metallfilm-Widerstände. Und voll auf Röhrenbasis. Das muß ja gut klingen.
  Ein Vorverstärker, der eher an die leiseren Töne gerichtet ist und den Ruf hat, dreidimensional zu klingen. Ich verwende ihn regelmäßig für Gitarren, auch elektrisch, machmal Percussion oder zugeleitete Töne wie Re-Recordings, aber auch Sampler und Synths, macht alles ein wenig edler.
Altec 1589B
Sie werden immer seltener: die Altec 1589B Preamps und ihre Kollegen.
 
Altec 1589B
Das Interessante an diesem Vorverstärker ist, daß man seinen Charakter ändern kann. Immer wieder tauchen die oktal-angeschlossenen Tranformatorenkännchen auf, die unterschiedlich klingen und auf der Rückseite des Vorverstärkers ausgetauscht werden können, also umgesteckt. Und dann klingt alles wirklich ganz anders.
  Jedenfalls hat man jede Menge Vorverstärkung und wundert sich manchmal, wie schnell man damit in einen roten Bereich kommen kann.
Vorverstärkerliste
Röhren
Blue Robbie (2x)
Demeter VTMP-2a
Fredenstein F676
 
 
Solid State
Audio Upgrades Reference Microphone Preamp
Forssell SMP-2b Discrete Class A JFET Microphone Preamplifier
Grace Design m108
Grace Design m801
Joe Meek VC3
Presonus MP20 (Revive Audio Modded)
Rane DMS 22
Tascam MX-4 (2x)
 
 
Vintage
Altec 1589B (2x)
AM-864U (Custom Made)
Amplifier Company Of America Tube Limiter
Brenell Mark 5 M
Dukane 1U460A
Magnecord PT6-6JX (2x)
Viking PB-60
Viking RA72 (3x)
Viking RP62C
Philips EV 7204
 
 
Instrument-Vorverstärker
Barcus Berry 1352-1 Piano Pickup
Presonus Acousti-Q (2x)