Als Abschluß eines dreijährigen wissenschaftlichen Projekts präsentierte die Musikakademie Basel die Ergebnisse im Rahmen eines zweitägiges Symposiums mit dem Titel «Forgotten relavives / Small bassons of the 18th and 19th centuries on stage again». Ein weitreichendes Gebiet, das mich als Laienteilnehmer völlig überforderte. Nachdem ich mich jahrzehntelang mit Elektronik, Popmusik, Frequenzen und Aufnahmetechnik beschäftigt hatte, wurde ich mit der Existenz des Savary-Fagotts konfrontiert, mit dem Repertoire des hochgestimmten Dulzians, der Verwendung des Fagotts in der Harmonie-Musik, der türkischen Musik und der Militärmusik und – oh, was für eine lange Liste.
 
Anscheinend können diese historischen Instrumente heute mit einem 3-D Drucker hergestellt werden und bekommen damit ein neues Gesicht in weißem Plastik. Laut Blindtest vom Original klanglich nicht zu unterscheiden.
 
Die Zusammenfassung dieser zwei Tage finden sich auf dieser Website:
https://www.historical-bassoon.ch
https://www.fhnw.ch/plattformen/3dfagottino
Die Live-Streams
 
Ich kann es nur empfehlen, die Veranstaltungen der Musikakademie Basel im Auge zu behalten: https://www.musik-akademie.ch/de/veranstaltungen.html
 
Als ich die erste Non Stop Dancing '65 fertig gemischt hatte, mit Klatschen und Partystimmung, hörten sich einige Leute bei Polydor die Platte an und meinten: «Schade, die Musik ist doch gut, was sollen denn die Geräusche da drauf!?».
James Last | «James Last – Mein Leben» (p. 68)

Das Hantieren mit dem, was nicht existiert.

 
WAS auch immer ist und bei näherem Hinsehen nicht ist: Das Rätsel unseres Weltenseins bleibt nur schwer ergründlich. Es ist kein Game, es ist furchtbar, wirklich furchtbar ernst. Und doch ist uns kaum mehr möglich, als das Sein mit kindlicher Seele wie einen Comic zu betrachten. Jede Handlung hat Konsequenzen, und viele Nachtträume lösen die Konsequenzen auf, indem sie unsere Betrachtungsweise korrigieren. Beginnen wir unsere Betrachtung damit, daß – Vergleiche hinken (...) – eine Blumengattung von der gleichen Matrize stammt. Dennoch ist keine Blume wie die andere, die Matrize wird variiert angewandt. Deaccurate ist das Weltensein, wie der Humanizer in der Linn Drum, aber viel besser.
  Und eines Tages werden wir bemerken, daß wir doch drei Augen haben. Oder mehr. Dann aber dürfen wir uns nicht von den Blinden stören lassen, die von einem Betrunkenen geführt werden. Da haben wir eh genug zu tun, die vier Augen zu koordinieren.
 
Edward, 28. März 2026
Albert Hoffman (links) und Dieter Hagenbach (rechts). LSD Symposium Basel, 2005.