Eine Begegnung mit Rastaman Glen: Es ist nicht zu übersehen, wie sehr Rasta auf Jamaika verbreitet ist. Diese Religion vermag uns in unbekannte Tiefen mitzunehmen, die diesem Glauben ein uns kaum bekanntes sorgfältiges und für uns schwer verständliches Relief verleihen. Nachdem der Roots-Reggae Boom verebbt ist, ist die Modeerscheinung Rasta im Westen gleich mit verebbt. Gut für jene, die wahrhaft Gläubig sind.
 
Als ich die erste Non Stop Dancing '65 fertig gemischt hatte, mit Klatschen und Partystimmung, hörten sich einige Leute bei Polydor die Platte an und meinten: «Schade, die Musik ist doch gut, was sollen denn die Geräusche da drauf!?».
James Last | «James Last – Mein Leben» (p. 68)

Das Hantieren mit dem, was nicht existiert.

 
WAS auch immer ist und bei näherem Hinsehen nicht ist: Das Rätsel unseres Weltenseins bleibt nur schwer ergründlich. Es ist kein Game, es ist furchtbar, wirklich furchtbar ernst. Und doch ist uns kaum mehr möglich, als das Sein mit kindlicher Seele wie einen Comic zu betrachten. Jede Handlung hat Konsequenzen, und viele Nachtträume lösen die Konsequenzen auf, indem sie unsere Betrachtungsweise korrigieren. Beginnen wir unsere Betrachtung damit, daß – Vergleiche hinken (...) – eine Blumengattung von der gleichen Matrize stammt. Dennoch ist keine Blume wie die andere, die Matrize wird variiert angewandt. Deaccurate ist das Weltensein, wie der Humanizer in der Linn Drum, aber viel besser.
  Und eines Tages werden wir bemerken, daß wir doch drei Augen haben. Oder mehr. Dann aber dürfen wir uns nicht von den Blinden stören lassen, die von einem Betrunkenen geführt werden. Da haben wir eh genug zu tun, die vier Augen zu koordinieren.
 
Edward, 28. März 2026
Serafyn, Wien.