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Mikrophone
Preamps


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In allen Tonstudios, in den großen, die sich etabliert nennen, in den klassischen und modern (oh, digital ---) eingerichteten, in den etwas abschätzig so benannten Homerecording Studios findet man alle Klassen der Mikrophonie, von den ganz günstigen bis hin zu den vergoldeten Knochen für jede Art von Goldkechlchen. Auch mir ist das Mirophon ein Kultobjekt geworden, weil ich das Meiste, was ich zur späteren Wiedergabe erwirke, aus der Quelle eines Mikrophons hervorhole. Das Mikrophon ist die magische Karte zwischen erlebter Musik und wiedergegebene Musik geworden. Und magisch ist diese Karte! Und hat oft noch seinen Preis.
 




Mikrophonauswahl

BeesNeez Arabella

BeesNeez Arabella. Ein Mik aus Down Under: Ein Familienbetrieb baut edle Miks.
BeesNeez Arabella
Auch ich zähle zu jenen, die schon lange auf das legendäre U47 spekulieren. Es wird bei einigen, die auch intensiv (ich gebrauche nicht den Begriff "professionnell", weil ich schwierigkeiten habe, das Wort richtig zu schreiben und weil ich diesen abgedroschenen Begriff nicht mehr ausstehen kann, weil er mit allerlei Arroganz und Engstirnigkeit verbungen ist) mit dem Aufnehmen beschäftigt sind schon seines Preises wegen eine Utopie bleiben. Das Arabella ist kein U47 Klon, nennt sich aber "naher Verwandter".
 
Dieser Familienbetrieb, jenes Ehepaar, das in Australien ansässig ist, benennt seine Mikrophone nach den Namen aus ihrer Familie. Das Arabella scheint jenes Mic zu sein, das sich als Hommage an das legendäre Neumann U47 versteht. Den diversen Testberichten nach, kann man es als ein Mikrophon erfahren, das anscheinend offen wie eine Villa ohne Vorderwand ist. So wie man dann alle Geschehnisse wie in einem Puppenhaus in alles Details verfolgen kann, so ist auch dieses Mikrophon konzipiert.
 
Das Arabella ist relativ neu in meinem Studio, damit ist es noch nicht allzuviel im Einsatz gewesen. Als Premiere gab es Elektrogitarre, die sie bestens knackig und knisternd und spannend wiedergab. Als ersten Test verwende ich immer einen völlig neutral arbeitenden Micro-Preamp, das ist bei mir der Audio Upgrades Reference Microphone Preamp. Und dann gleich etwas Richtig unmögliches: Ein Triangel. Glockenklar und brilliant! Derzeit erkunde ich die Stimme, wobei ich dabei einen Kompressor dazwischenschalte, das färbt natürlich (Ted Fletcher TFPro P8 in LA2A-Stellung). Ich bin noch dabei, die ersten Aufnahmen kritisch zu erhören.
 
 

Neumann U87ai

Neumann U87ai: Seit etwa 20 Jahren bei mir im Studio.
Neumann U87ai
Das Mikropon der Sprecher und Synchronsprecher. Das Mikrophon für alles. Gleich wie das BLUE ein Mikropon, das alles hört. Damit auch Stefan Fraunbergers Kontrabaß oder Sankars Tablas.
 
Da gibt es nicht viel zu rütteln und zu sagen. Es braucht seine 48V Phantomspeisung und das wär's, die Charakteristiken lassen sich am Mik selber einstellen. Vielleicht ein wenig spitz, verglichen mit einem AGK hat es messerschafte Bügelfalten.
 
 
 
 

Fox Audio Research nachempfundenes ELA M251

Das von Fox Audio Research nachempfundene ELA M251.
 
Das Netzteil für das Fox ELA M251.

Das Fox-Netzteil.
Fox Audio Research Custom ELA M251
Ich weiß gar nicht so viel über dieses Mic und es ist auch nicht so lange im Sortiment. Es war um die Weihnachtszeit im eBay aufgetaucht. Fox Audio Research beschäftigt sich mit dem Thema: "Wie können wir aus einem mittelmäßigen Mikrophon ein furchtbar tolles machen, wenn wir ein paar Komponenten auswechseln, nachmessen und noch ein paar Optimierungen anbringen?" Was sie anscheinenend mit besten Ergebnissen zur Ausführung bringen.
 
http://www.foxaudioresearch.ca
 
Das hier verwendet andscheinend den Korpus eines alten Telefunken ELA M251 und trägt sogar den Telefunken Badge. In sich sind eine Pelusokapsel montiert und dazu eine vintage GE 5-Star Röhre.
 
Bisher konnte ich den Klang des Mics als sehr klar empfinden. Die einzigen Anwendungen, die es fand war, waren für eine Baßsaxophonaufnahme und die Tracks sitzen praktisch unbearbeitet in aller Wöhle im Mix und für eine sprachlich-gesangliche Nachbearbeitung. Ich hatte dem eigentlichen Charakter des Mikrophons nicht allzuviel Beachtung geschenkt, war aber beim Abhören immer wieder überrascht darüber, wie wenig ich machen mußte, um einen Ausgleich zu den restlichen Tracks zu erreichen. Was für eine bestechende Klarheit spricht.
 
 

Alctron MK47

Schon wieder so ein undurchsichtiger Chinese: das Alctron MK47.
Alctron MK47
Die Liste der U47er Klone, Kopien, Sich-Anlehnende und Mitlaufende ist unübersichtlich lang. Und eine von denen, die sich das deutsche Wunderwerk zum Vorbild genommen hatten, ist das aus Maoland stammende Alctron MK47. Alles scheint aus China zu stammen und wird von Alctron als High-End Vokalmikrophon angeboten.
 
Die Polar Patterns lassen sich am Nezteil einstellen. Furchbar teuer ist es nicht, allerdings können die (Neu-) Preise recht extrem differieren: Man wander so zwischen 1500 Dollar (Ali Express) bis ca. 520 Dollar (Life Long Music UK, wo ich es erstand). Die Verarbeitung, lassen wir's gesagt sein, ist nicht die beste.
 
Aber es steht klanglich erstaunlich gut da, wenn man in Kauf nimmt, daß es ein wenig überbrilliant ist, was ein Merkmal der chinesischen Mikrophone generell ist. Mit der Stimme bin ich noch nicht so gut zurecht gekommen, aber an einer akustischen Gitarre (12 Saiten) hat es zusammen mit einem BSS Opal DPR 422 den Resonanzkörper zwei mal so groß wiedergegeben. Ich glaube, allein steht es nicht so gut da, liefert aber doch ein so gutes Signal, daß man dann mit etwas Spucke ein sehr eindrucksvolles Klangbild erhält, und zwar ein sehr eindrucksvolles.
 
Anscheinend schwirren da allerlei DIY-Kits herum und dazugehörige Geschichten über unlautere Kopien. I don't know: Jedenfalls hat sich meine 12-Saitige gefreut.
 
 

Aiwa VM17

Aiwa VM17.
 
Bogen Acousta-Master

Bogen Acousta-Master.
Aiwa VM17
Die Japaner waren schon immer gut im Kopieren. Also habe sie sich auch das RCA DX77 vorgenommen. Was mich angeht, bin ich knapp an einem echten vorbeigeschlittert und habe mich dann doch für den japanischen Klon entschieden (weil auch günstiger). Und zwar für die matte Broadcast-Version.
 
Das ist hier ein typischer Fall für den Cloudlifter. Da kann ich gut die Verstärkung herausholen, die dieser für Bändchenmikrophone anbietet und das funktioniert bestens.
 
Ob Sinatra oder Joplin, Ray Charles (vor allem) oder Mamas und Papas, alle habe sie in dieses Mikrophon gesungen. Auch mit dem japanischen Klon läßt sich ein sehr intimer Vintageton herausholen. Was mich angeht, dann mit einem kleinen Trick. Als erstes verstärke ich mit einem völlig neutralen Preamp, in diesem Fall den Audio Upgrades Reference Microphone Preamp, aktiviere die für Bändchenmikrophone verbotene Phantomspeisung und schalte den Cloudlifter dazwischen, der die 48 Volt gebraucht, nicht weiterleitet und damit für die Ribbons ungefährlich ist, aber eine + 25 dB Verstärkung addiert. Danach geht das ganze in einen alten Bogen Acousta-Master Preamp, dessen Eingangs-XLRs männlich sind, also noch vorher einen Genderchanger brauchen, mache ein paar Anpassungen am beischeidenen graphischen EQ und lege ein wenig (ja nicht zuviel) Kompression dazu. Und fertig ist ein Into-the-Face-Vintage-Sound.
 
 


Blue Neumann-RFT-Style Bottle Mic

Das von Blue nachgebauete Neumann-RFT-Style "Bottle" Mikrophon.
 
Blue Neumann-RFT-Style Bottle Mic

Das edle Blue-Netzteil.
Blue Neumann-RFT-Style Bottle Mic
Hier handelt es sich um ein handgemachtes, altes europäisches Mikrophon, das von der Firma BLUE (Baltic Latvian Universal Electronics) im Jahre 1999 völlig restauiert, bzw. neu gebaut wurde, so wie ich gelesen habe, als Vorzeigemikrophon für Messen. Damit gab man sich an diesem weltweiten Einzelstück in jeder Hinsicht alle Mühe auf Topqualität.
 
Die Kapsel entspricht vermutlich der derzeitig für das neue BLUE Bottle (oder dem BLUE Rocket Stage) erhältlichen B6-Kapsel.
 
Schon das Aufstarten des PSUs mit der Aufwärmzeit versetzt einen in Spannung: Es herrscht Funkstille, bis die Röhren soweit warm sind und damit das Netzteil freigeben. Erst dann nimmt das Mikrophon die Töne wahr und gibt sie weiter. Und zwar alles. Und alles, bis auch entferntes Surren oder Vogelgezwitscher klingt edel und hochaufgelöst. Ein Mikrophon mit der Kraft eines Ninjas und der Auflösung einer Hasselbladoptik. Als hätte man Dionne Warwick zu Besuch und man stellt sein bestes Mik auf.
 
Besonderes Augenmerk kann man effektiv dem Netzteil allein widmen: Um die Röhren zu schonen, hat es eine mehrstufige Aufwärmphase. Nach dem Einschalten des PSUs kann man über die Anzeigen das Aufwärmen von Heater und Plate verfolgen, bis es dann mit dem Aufleuchten der Bereitschaftslampe seinen Dienst antritt. Weiters hat es eine Anhebung (bzw. Absenkung) von 4dB direkt am Netzteil, was schon einmal dem Preamp jede Menge Input liefert.
 
 

Oktava / RTT MKL-101 und Netzteil.

Oktava / RTT MKL-101 und Netzteil.
 
Oktava / RTT MKL-101
Groß, wuchtig und schön: Das Oktava / RTT MKL-101.
 
Eine Re-Kreation der russichen Oktava aus der RTT-Gruppe der Mikrophone (Russian Transducer Technology). Im Innenleben eine russiche RFT EF12 Röhre, die laut Hersteller die urspüngliche Telefunken EF12 übertrifft.
 
Auch hier: Die Möglichkeiten dieses Miks wurden von mir noch nicht allzu intensiv erforscht. Die Wiedergabe von Perkussion hat aber schon mal sehr schöne Ergebnisse gezeigt.
 
 

Stellar CM-1

Mein erstes Mikrophon, das ein externes Netzteil hatte und eine Röhre noch dazu: Das Stellar CM-1 mit einer Peluso-Kapsel.
Stellar CM-1
Nachdem ich zwei Altec Lansing 589Bs über Evilbay gekauft hatte, ich ließ mich verführen vom "make your recordings sound like a record". Diese Kauf hatte ich nie bereut, denn die Altecs sind troz ihres Alters recht knackige Geräte, deren Charakter über einen eingestöpselten Vorverstärker definiert wird. Es handelte sich dabei um eine kleine US-Firma, die sich auf Filmsoundtracks spezialisiert hatte, dabei einen kleine Krise hatte und deshalb etwas Equipment verkaufte. So tauchte dieses Stellar CM-1 bei mir auf.
 
Inzwischen hat es ja auch sein Alter, sein Nachfahre heißt inzwischen CM-5.
 
Verwendung fand es vor allem für eine Vokalaufnahme: Tunde Aladese, eine Sängerin aus Nigeria, die einen Nachmittag im Wavingtree Gardens Studio gastierte, wurde mit diesem Stellar aufgezeichnet. Zu ergänzen ist, daß anscheinend dieses Stellar mit einer Peluso-Kapsel versehen wurde. Ich verwende dieses Mikrophon "immer wieder mal": Es sticht nicht hervor als ein Mic mit eigenwilligem Charakter, spezialisiert sich aber als klanglich warm und angenehm, gerade eine weibliche Stimme wird weich und pleasant übertragen.
 
http://www.stellarmicdesign.com
 
 

Groove Tubes Velo-8

Groove Tubes Velo-8 und Potschutz.
 
Groove Tubes Velo-8
In erster Linie ist Groove Tubes für seine Röhren bekannt. Die Produktelinie der Mikrophone wurde an Alesis und dann an Fender verkauft. Die Mikrophone des Groove Tubes Designs werden nun von Sterling Audio vertrieben.
 
Das Groove Tubes Velo-8 ist ein Bändchenmikrophon, das es auch in einer Röhrenversion gibt (das ich nicht habe). Um den sehr schmalen Output eines Bändchenmikrophons zu verstärken gibt es gewisse Hilfsmittel wie den Cloudlifter. Und dieser erwies sich beim Velo-8 als unbrauchbar, das Mik tat schlichtweg nix mehr. Es reagierte einzig und allein auf das Digitech VTP-1 als Preamp, aber das wirklich bestens. Dann zeit es eine volle Präsenz und doch eine unüberhörbare Eigenwilligkeit. Auffällig ist auch der mitgelieferte magnetische Popschutz, der sich anscheinend als beliebtes Spielzeug für Studiomusiker entwickelt hat.
 
Und last not least: Die tolle Beschreibung, die mitgeliefert wurde und sogar ein zweites Bändchen, das man auswechseln kann, wenn irdendein Depp das erste zerbläst.
 
 


Shoeps CM 640 Shoeps CM 640 Netzteil

Shoeps CM 640 und Eigenbau-Netzteil für vier.
 
Shoeps CM 640
Mein Einstieg in die Welt der Schoepse. Generell Höchstqualität und auch die dazu passenden Höchstpreise. Also die Vintage-Ecke konsultieren im Evilbay und dort fündig werden. 2 CM 640er Röhrenmiks aus den Sechzigerjahren und ein Netzteil für vier. Die Tuche-Kabel bei einem anderen Anbieter.
 
O wie schön vom ersten Augenblick an. Ganz besonders für akustische Gitarre: Die Höhen sehr präsent ohne aufdringlich zu sein und dabei ein guter Baßanteil, wobei man doch mit dem Schalloch vorsichtig sein muß. Aber dann hat man einen guten, sehr sanften und doch mit guten Höhen versehenen Ton. Es gibt Leute, die schwören auf Shoeps für ihre Sitar ...
 
 


Thiele M4
 
Thiele M4 unverbaut

Oben das Thiele M4 mit externem Netzteil
und unten das originale mit Brummanschluß.
Thiele M4
Da hat aber die DDR am falschen Ort gespart: Obwohl es ein sehr gutes Mikrophon ist, oft als das U47 des kleinen Mannes betitelt, hat man im M4 (im Gegensatz zum M5) das Netzteil in den Mikrophonkörper eingebaut. Und? Es brummt und zwar kräftig. Zum Glück gibt es Techniker wie tubes!, die solche Mikrophone mit einem externen Nezteil versehen.
 
Ich bin wohl nicht der einzige, der der Ästetik dieses Mikrophons verfallen ist. Es sieht so gut nach Gute Alte Zeit und Steampunk aus, daß ich mir unbedingt zulegen mußte, zunächst ein unverbautes M4 und war natürlich schockiert über das massiven Brumm. Und fand nie den Anlaß, es umbauen zu lassen. Dann entdeckte ich bei tubes! eins mit Netzteil, im gleichen blauen Farbton. Und dann war mit dem NG M4 nix mehr mit Brumm und das neue M4 zeigte seine Feinheit. Und wirklich Feinheit. Es ist wirklich kein baßlastiges Mik und reagiert sauer auf eine allzulaute Eingabe. Wo hat es nun seine Aufgabe? Ich weiß es noch nicht. Ich denke, ich werde das erste auch noch mit einem externen Netzteil versehen lassen und sehen, wie unterschiedlich die Beiden reagieren.
 
 

Mikrophonliste
Röhren
Alctron MK47
BeesNeez Arabella
Blue Neumann-RFT-Style Bottle Mic
EM T5000
Fox Audio Research Custom ELA M251
RTT MKL-101 (Oktava)
Shoeps CM 640 (2 x)
Stellar CM-1 mit Peluso-Kapsel
t.bone SCV 3000
 
 
Kondensator
Aiwa DM-14 Harp Mic
AKG C 444 L
AKG C 452 EB ( 2 x)
AKG Perception 100 ( 2 x)
AKG Perception 150 ( 6 x)
AudioTechnica ATM11 ( 2 x)
CAD Trion 6000 Lollipop
Calrec CM 656 C
Calrec 652 C ( 2 x)
ElectroVoice BK-1 ( 2 x)
ElectroVoice PL-20
MXL V 67 i
Neumann U87ai
Sennheiser MD 419
Sennheiser MKH 416 P48
Sirius KXM-300
Sony ECM-56A ( 2 x)
Sterling Audio ST77 ( 2 x)
Studio Projects C3
SE Electronics H1
Telefunken TD26 ( 2 x)
 
 


Dynamisch
AKG D 12
AKG D 22 (6 x)
AKG H 416 (Accordeon)
AKG D 409
AKG D 3500
Audix i5
Beyer M 100
Beyer M 101 N (G)
Collins CCM5
Collins SD One
DAP PL-07
Fame Drumset 5-teilig
Fame MS-430 ( 2 x)
IMG Stageline Overhead
Revox (no Label)
Sennheiser Blackfire 504
Sennheiser MD 421-U-4
Shure SM89
t.bone CD55 ( 3 x)
t.bone EM-800 ( 2 x)
 
 


Vintage
Electrovoice 911
Lafayette 99-4545
RCA Varacoustic MI-6203-C
Reslo VMC2
Ronette R510
RYSTL-MR
Stromberg Carlson MD-36 CS
Thiele M4 ( 2 x)
 
 
Bändchen
Aiwa VM17
Cascade DR-2S
Groove Tubes Velo-8
Oktava ML52 oder Electro-Harmonix EH R1 (unbeschriftet)
Reslo RBZ/L
 
 
Grenzflächen
IMG Stageline ECM-304 BD
 
 
Lavalier
AKG C 417
Sennheiser MKE 2 R ( 2 x)
Sennheiser MKE 40 R ( 2 x)
 
 
Undefinierbar
NoName Lautsprecher auf Bassdrum Mic umgebaut
PAIA 9506 MS-Microphone
 
 


Vorverstärker
Audio Upgrades High Speed Microphone Preamp<br>
Forssell SMP-2b Discrete Class A JFET Microphone Preamplifier

Zwei wunderschöne blaue Preamps: Der Audio Upgrades und der Forssell SMP-2b.
 
Audio Upgrades High Speed Microphone Preamp

Forssell SMP-2b Discrete Class A JFET Microphone Preamplifier
Forssell SMP-2b, Rückseite.

Forssell SMP-2b, Rückseite. Ein Eingang mit 48V Phantompower und einer ohne für Bändchenmikrophone.
Die zwei blauen Goldjungs. Männer für alle Jahreszeiten. Ich habe sie hier zusammengefaßt, weil sie zusammenhängen und beide blau sind und in der gleichen Liga spielen. Beide sind ultralineare Preamps, die vor allem eines nicht tun: Den Klang verändern. Sie sind reine Verstärker: What you send is what you get, nur lauter.
 
Das Audio Upgrades hat eine 4000 Volt pro Mikrosekunde slew rate und damit eine ultraklare Transientenwiedergabe. So viel zur Technik, was das auch für einen User bedeuten mag, außer, daß ein jedes Mikrophon, das hier angeschlossen wird so verstärkt wird wie es klingt. Oft nehme ich das mit, wenn ich einen guten Preamp für Aufnahmen unterwegs brauche. Absolut empfehlenswert.
 
Und das Forssell SMP-2b ist schon allen ein Gedicht zum Ansehen und zum Anfassen. Die abgestuften Regler sind vom Handling her edel. Und auch hier: What you send is what you get. Ein gutes Mik und ein Forssell und dann hat man's. Was noch hinzukommt sind zwei Anschlüsse, einer mit zuschaltbarem Phantompower und einer ohne für Ribbonmics.
 
 

Brenell Mark 5 M

Der Brenell Mark 5 M, ein Vorverstärker für Tonbänder aus den Sechzigern.
 
Brenell Mark 5 M
Brenell baute Tonbänder. Und die dazugehörigen Vorvertärker dazu. John Lennon hatte so ein Tonband, also hatte er auch so einen Preamp und nahm mit diesem Setup seine musikalischen Skizzen zuhause auf.
 
Der Brenell ist nicht Jedermanns Cup of Tea. Die Verstärkung ist nicht sonderlich kräftig, bevor es in den verzerrten Bereich kommt. Und dann hat es noch diesen eigenartigen "1 7/8, 3 3/4, 7 1/2, 15"-Schalter, der anscheinend eine Art Kompression auslöst. Dafür erhält man einen sehr vintage Klingenden warmen Ton. Und macht seine Aufnahmen für "Ready, Steady, Go" parat.
 
 


SPL Goldmike

SPL_Goldmike.
 
SPL Goldmike
Er sieht aus wie ein Stück Gold. Und verhält sich auch so. Es hat nicht viel zu drehen daran, er klingt gut und ist inzwischen zu meinem meist gebrauchten Mic-Preamp geworden. SPL macht gute Sachen. Und steckt in jede Sache eine gute Idee noch dazu. Aber von Vornherein sind sie unkompliziert und fressen alles. Es sind Werkzeuge, die Versprechen, was sie halten.
 
Und die gute Idee am Goldmike ist der Flair-Schalter. Wenn es doch ein wenig mulmig klingt, bekommt man einen Schuß Excitement dazu.
 
 

Demeter VTMP-2a

Biologisch? Dynamisch? Sicher Dynamisch: der Demeter VTMP-2a.
 
Demeter VTMP-2a
Jensen JT-13K6C Inputtransformer, polypropylene Kondensatoren and Metallfilm-Widerstände. Und voll auf Röhrenbasis. Das muß ja gut klingen.
 
Ein Vorverstärker, der eher an die leiseren Töne gerichtet ist und den Ruf hat, dreidimensional zu klingen. Ich habe nicht zu viel mit ihm gemacht, ich warte auf die rechte Gelegenheit.
 
 

Altec 1589B

Sie werden immer seltener: die Altec 1589B Preamps und ihre Kollegen.
 
Altec 1589B
Das Interessante an diesem Vorverstärker ist, daß man seinen Charakter ändern kann. Immer wieder tauchen die oktal-angeschlossenen Tranformatorenkännchen auf, die unterschiedlich klingen und auf der Rückseite des Vorverstärkers ausgetauscht werden können, also umgesteckt. Und dann klingt alles wirklich ganz anders.
 
Jedenfalls hat man jede Menge Vorverstärkung und wundert sich manchmal, wie schnell man damit in einen roten Bereich kommen kann.
 
 
 


Vorverstärkerliste
Röhren
ART Studio V3
Behringer Mic 100
Demeter VTMP-2a
Digitech VTP-1
SPL Goldmike
 
 


Solid State
Audio Upgrades Reference Microphone Preamp
Aphex 207
Forssell SMP-2b Discrete Class A JFET Microphone Preamplifier
Joe Meek VC3
Presonus MP20 (Revive Audio Modded)
Tascam MX-4
 
 


Vintage
Altec 1589B (2 x)
Brenell Mark 5 M
Dukane 1U460A
Viking PB-60
Viking RA72
Viking RP62C
Philips
 
 
Instrumente
Barcus Berry 1352-1 Piano Pickup
Presonus Acousti-Q (2 x)