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Die äußere Hülle einer inneren Beheimatung


Klang geschieht äußerlich wird aber im Inneren wahrgenommen. Wie weit reicht dieses Innere? Wo ist dieser Ort, wo die Luftschwingungen, die wir so aufwendig erzeugen, in unserem Inneren angekommen sind, wahrgenommen und empfunden? Tatsächlich empfunden. Jeder Klang verursacht eine Empfindung, ein Gefühl, ein Wohl oder ein Unwohl. Inzwischen habe ich immens viel Technik zur Verfügung und mit dieser jage ich Elektro hin- und her und versetze damit die Luft in Schwingungen, koche Schallwellen. Und dann, in meiner Warhnehmung, ensteht etwas wie ein ewiger Schatz.
 
 


Instrumente und "Gear"


Hohner Pianet T
 
Nein, ich habe keinen Flügel, auch kein Klavier. Nicht einmal ein Fender Rhodes Piano oder ein echtes Wurlitzerklavier. Aber irgendwas mußte ich haben, also schaute ich, daß ich an ein Hohner Piantet T herankam. Und das ist – unhöflich und abschätzig ausgedrückt – des armen Mannes Fender Rhodes Piano, und damit tut man diesem Instrument leider Unrecht, denn es ist ein vollwertiges und feines Klavier auf elektrischer Basis. Jede Taste hat ihre eigene Saite, sprich ein Stück Metallband in der richtigen Länge, wie eine Kalimba. An all diesen Platten liegt ein Gummhammer an. Erst wenn eine Taste gedrückt wird, löst sich der Hammer von der Platte und erzeugt so den Ton. Ein eigenwilliges Prizip, aber es funktioniert brilliant und schon hat man ein Jazzpiano zur Hand. Aber auch diese Piano hat sein Eigengewicht, dennoch ist es von einer Person gut zu tragen, natürlich nicht über längere Strecken.
 
Hohner Pianet T: Eine Usersicht
 
 

 


Tel Ray Ad'n'Echo Oilcanecho
 
TelRay And'n'Echo, das Innenleben.
Zu den eingenwilligsten und am wenigsten bekannten Effektgeräten gehört das Tel Ray Ad'n'Echo Oilcanecho. Zwar sind digitale Echogeräte schon seit Jahrzehnten auf dem Markt, noch länger natürlich die analogen, die sogenannten Eimerkettendelays und noch länger die inzwischen legendären Bandechomaschinen von Echloette und WEM, kaum bekannt sind die Oilcanechos. Das größte, das mir bekannt ist, stammt von Tel Ray, das ich auch selbst im Sortiment habe. Es gibt aber auch welche in Pedalform von Morley. In einer sich mechanische drehenden Trommel wird eine Portion Öl geschaukelt, deren Schwingungen über die Elektromechanik abgenommen wird und sehr an alte Weltraumfilme mahnende Echo- und Halleffekte erzeugt. Don't ask me how.
 



 
Mikrophone / Preamps
Am Anfang von allem stehen die Mikrophone, einzige Ausnahme sind die elektronischen Instrumente. Obwohl jede menge Nachbearbeitung ansteht, kommt immer noch der erste Input aus dem Mikrophon.
 
Mikrophone / Preamps

 



 
Gitarren, Amps, Effekte
Nach der Stimme kommen die Instrumente. Eigentlich fängt's mit der Percussion an. Aber die Gitarre hatte sich in den Vordergrund gedrängt.
 
Gitarren, Amps, Effekte

 



 
Elektronische Instrumente
Auch die elektronischen Instrumente haben eine lange Geschichte, der ich nachgehe, denn erstaunlicherweise hatte ich das Aufblühen der Synthesizer-Technik miterlebt: in den schrecklichen 80er Jahren. Und trotz der wirren Zeiten gab es unendlich viel zu hören, vermutlich brauchte es einigen zeitlichen Abstand, um den Zugang zu diesen Instrumenten wirklich zu finden: wenn man aufmerksam programmiert und spielt, seine Klänge vorsichtig zubereitet und Marschmusik vermeidet – Sounddesign zelebriert.
 
Electronika

 



 
Peripherie
Vom Hörer unangetroffen ist der Bereich der Aufnahmeperipherie. Eher unbewußt wahrgenommen, wenn überhaupt, ist die Entzerrung, die Anhebung und Absenkung der Frequenzen und Dynamiken, die künstliche Raumerzeugung, ganz zu Schweigen von Flanging und Phasing. Den Delay hört man noch: Der wiederholt sich deutlich.
 
Peripherie

 



 
Die Trommeln und die Mechanika
Der Ur-Input: Da fing alles an, da kehre ich immer wieder zurück. Der singende Fluß, der sausende Wind, die Hände, sie schlagen die Trommel.
 
Trommeln und Mechanika